Karate
Wörtlich übersetzt heisst Karate - Do „Der Weg der leeren Hand“.
( Kara = leer , te = Hand und Do = Weg )
Die Anfänge des Karate lassen sich bis nach China zurückverfolgen. Als Entstehungsort der alten chinesischen Kampfkünste ist das Kloster „Shaolin“ bekannt. Durch den Reiseverkehr gelangten die Kampfkünste nach Okinawa wo sie Okinawa-te genannt wurden Dazumal bestand das Training nur aus „Katas“ (fest vorgeschriebene Bewegungsabläufe). Im Jahre 1905 wurde an den Schulen Okinawas zum erstenmal Karate als Unterrichtsfach eingeführt.
1922 brachte Gichin Funakoshi, der heute als Urvater des Karates gilt, das Karate nach Tokio. Er Unterrichtete an verschiedenen Universitäten und machte aus der Kampfkunst Karate, den Kampfsport Karate, der es erlaubte verletzungsfrei zu Trainieren. Das Training wurde ausgedehnt und es kamen Elemente wie Kihon , Kumite und Bunkai dazu. Zusätzlich zu der Technischen Ausbildung wurden Kraftübungen, Beweglichkeit, Ausdauer und Kozentrationsfähigkeit ins Training integriert. Karate ist eine erstklassige Selbstverteidigung, welche auch als Leistungs und Wettkampfsport ausgeübt werden kann.
Selbstvertrauen, Konzentrationsfähigkeit, Durchsetzungs-vermögen sind Resultate eines gezielten Karate Trainings. Karate ist vielseitig und eignet sich gleichermassen für Freizeitsportler wie auch für Leistungssportler. Karate ist ein effektives Selbstverteidigungs-system das auch Wettkämpfe anbietet. Durch das Herausbilden wertvoller Charaktereigenschaften, z.B. Rücksichtnahme und gleichermaßen auch Durchsetzungs-vermögen, sowie Disziplin Willenskraft und Selbstvertrauen, ist diese Sportart für Erwachsene, Kinder und Jugendliche zu empfehlen.
Durch kontinuierliches Karatetraining lernt jeder mit seinem Körper besser umzugehen, sich selbst besser zu verstehen und erlangt so ein reicheres und erfüllteres Leben. Karate hat jedem etwas zu bieten. Durch das wiederholen der Karate Übungen, werden die Muskeln gestärkt, die Körperhaltung und das Körpergefühl werden verbessert. Spezielle Techniken fördern die Koordination, die Atmung und den Gleichgewichtssinn. Der Selbsterfahrungsweg des Karate gestaltet sich für jeden individuell. Dies hängt ab von dem Ziel, welches sich der Karateka selbst setzt. Möchte er das Karate nur als Hobby betreiben oder will er seine Kraft und Geschick mit anderen im Wettkampf messen. Je nach dem welches Ergebnis der Einzelne erreichen möchte, muss er selbst entscheiden, wie viele Anstrengungen er unternehmen will.