Seidokaikan
Die Übersetztung von Seido enthält die Bedeutung „ Der Korrekte Weg “.
1980 wurde Seidokaikan durch den ehrenwerten Gründer und heutigem Oberhaupt Kazuyoshi Ishii gegründet. Unter der Leitung von Kancho Hideyuki Ashihara begab sich 1969 Kancho Ishii in Shikoku – Japan auf den „Do“ , den „Weg “ des Karate. Durch die Weiterentwicklung und Zusammen-führung des traditionellen Budo und des modernen Karatesportes entwickelte er ein neuartiges technisches System und eine charakteristische Philosophie. Das Seido Vollkontakt Karate, welches an Effektivität im Kampf nicht zu überbieten ist war geboren.

Seidokaikan Karate fordert vom einzelnen höchste psychische, spirituelle und physische Eigenschaften ab. Seidokaikan bzw. Kyokushin Karate ist die härteste Form des traditionellen Karates. An Wettkämpfen wird im traditionellen Kimono ohne irgendwelche Schoner gekämpft. Zusätzlich zu den Fusstritten und den Fausttechniken, sind Kniestösse und Ellbogen Techniken erlaubt, Sabaki – Techniken in denen zum Beispiel der Kopf des Gegners zum Knie gezogen wird, sind erlaubt. Das Ziel des Kampfes ist den Gegner KO zu schlagen.
Seido ist vielseitig und eignet sich gleichermassen für Freizeitsportler wie auch für Leistungssportler. Es ist ein effektives Selbstverteidigungssystem das Wettkämpfe mit realistischen Regeln anbietet. Durch das Herausbilden wertvoller Charaktereigenschaften, z.B. Rücksichtnahme und gleichermaßen auch Durchsetzungsvermögen, sowie Selbstdisziplin, Willenskraft und Selbstvertrauen, ist diese Sportart für Erwachsene und Jugendliche zu empfehlen.
Durch kontinuierliches hartes Karatetraining lernt jeder mit seinem Körper besser umzugehen, sich selbst besser zu verstehen und erlangt so ein reicheres und erfüllteres Leben. Karate hat jedem etwas zu bieten. Durch das wiederholen der Karate Übungen, werden die Muskeln gestärkt, die Körperhaltung und das Körpergefühl werden verbessert. Spezielle Techniken fördern die Koordination, die Atmung und den Gleichgewichtssinn. Der Selbsterfahrungsweg des Karate gestaltet sich für jeden individuell. Dies hängt ab von dem Ziel, welches sich der Karateka selbst setzt. Möchte er das Karate nur als Hobby betreiben oder will er seine Kraft und Geschick mit anderen im Wettkampf messen. Je nach dem welches Ergebnis der Einzelne erreichen möchte, muss er selbst entscheiden, wie viele Anstrengungen er unternehmen will.